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Unternehmen schärfen ihre KI-Strategien für 2026: Sicherheit wird priorisiert

  • Deutsche Unternehmen priorisieren 2026 KI-Investitionen in Cybersecurity (35 Prozent), Automatisierung (29 Prozent), Datenanalyse (25 Prozent) und KI-gestützte Entscheidungsfindung (23 Prozent) – Kundenerfahrung folgt mit 20 Prozent auf Platz fünf
  • C-Level priorisiert Cybersecurity (48 Prozent) deutlich stärker als Middle Management (31 Prozent) – unterschiedliche Perspektiven, die zusammengeführt werden müssen
  • Der deutsche AI-Pulse-Index sinkt im Dezember auf 63 Punkte (Vormonate: 67–68 Punkte) Das Vereinigte Königreich bleibt mit über 70 Punkten stabil, Frankreich erreicht 64 Punkte

Expleo, Köln, 27. Januar 2026 – Europas Unternehmen setzen Künstliche Intelligenz (KI) zunehmend strategisch ein, allerdings mit klarem Fokus auf Absicherung. In Deutschland priorisiert mehr als jede dritte Führungskraft im neuen Jahr Investitionen in KI-Cybersicherheit, während nur jede Fünfte Geld in KI-gestützte Verbesserungen der Kundenerfahrung lenken möchte. Dies geht aus der aktuellen Ausgabe des „Expleo AI Pulse“ hervor, dem monatlichen KI-Stimmungsbarometer des Engineering-, Technologie- und Beratungsspezialisten Expleo.

A graphic of a brain-shaped gauge shows a score of 63, with a needle pointing toward "zuversichtlich" (confident) over "besorgt" (worried). “AI Pulse” is labeled, and colorful lines and shapes decorate the purple background.

„KI wird zunehmend zur produktiven Kerntechnologie“, sagt Dr. Yusuf Erdogan, Country Lead Digital & Technology bei Expleo Deutschland. Dass Cybersecurity dabei ganz oben auf der Agenda stehe, sei kein Zeichen von Angst, sondern von Verantwortung. Erdogan ergänzt: „Wer KI skalieren will, muss sie absichern – technologisch, organisatorisch und regulatorisch. Erst auf dieser Basis lassen sich nachhaltige Wachstums- und Kundenerlebnisse aufbauen.“

Dieser Reifeprozess wird bei den für das Jahr 2026 geplanten Investitionsschwerpunkten besonders deutlich: In Deutschland nennen 35 Prozent der Führungskräfte Cybersicherheit als zentrale Priorität. Es folgen: Automatisierung (29 Prozent), Datenanalyse (25 Prozent) und KI-gestützte Entscheidungsfindung (23 Prozent). Customer Experience (20 Prozent) und Risikomanagement (17 Prozent) stehen dagegen erst später auf der Agenda.

Bemerkenswert ist die Diskrepanz zwischen den verschiedenen Führungsebenen: So betrachten 48 Prozent der C-Level-Executives Cybersicherheit als Priorität, im mittleren Management sind es hingegen nur 31 Prozent. Erdogan zufolge sollten diese unterschiedlichen Perspektiven einander ergänzen: „Das Top-Management fokussiert sich auf Absicherung und Governance, das Middle Management auf Automatisierung und Effizienz. Die operative Praxis liefert die Use Cases, die Führung sorgt für Stabilität. Beides zusammen macht KI erfolgreich – wichtig ist, dass der Dialog zwischen den Ebenen funktioniert.“

Sentiment-Index sinkt – Grundoptimismus bleibt stabil

Diese Phase der Neujustierung spiegelt sich auch im Stimmungsbild wider. So sank der deutsche AI-Pulse-Sentiment-Index im Dezember auf 63 Punkte und lag damit erstmals unter dem Niveau der Vormonate (August bis November: konstant 67–68 Punkte). In Großbritannien blieb der Index mit über 70 Punkten stabil, während Frankreich 64 Punkte erreichte.

„Ein Index-Wert über 60 steht weiterhin für Zuversicht”, ordnet Erdogan ein. „Wir sehen keinen Vertrauensverlust, sondern eine Normalisierung nach der Euphoriephase. KI verlässt die Experimentierphase und findet ihren Platz im Arbeitsalltag.“

Sentiment-Index sinkt – Grundoptimismus bleibt stabil

Diese Phase der Neujustierung spiegelt sich auch im Stimmungsbild wider. So sank der deutsche AI-Pulse-Sentiment-Index im Dezember auf 63 Punkte und lag damit erstmals unter dem Niveau der Vormonate (August bis November: konstant 67–68 Punkte). In Großbritannien blieb der Index mit über 70 Punkten stabil, während Frankreich 64 Punkte erreichte.

„Ein Index-Wert über 60 steht weiterhin für Zuversicht”, ordnet Erdogan ein. „Wir sehen keinen Vertrauensverlust, sondern eine Normalisierung nach der Euphoriephase. KI verlässt die Experimentierphase und findet ihren Platz im Arbeitsalltag.“

Balance zwischen Sicherheit und Innovation entscheidend

Für Expleo ist die Botschaft der fünften AI-Pulse-Welle eindeutig: Unternehmen sollten ihren Weg konsequent weitergehen – allerdings mit der richtigen Balance. „KI bleibt eine der größten Chancen für Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Produktivität“, betont Erdogan. „Natürlich muss man KI absichern. Wer jedoch nur auf Schutz setzt und die Kundenseite vernachlässigt, wird im Wettbewerb zurückfallen. Responsible AI bedeutet beides: Sicherheit und Wachstum. Die erfolgreichen Unternehmen werden jene sein, die diese Balance finden und mutig in belastbare Strukturen investieren.“

Die Kernaussagen im Überblick

  • Deutsche Unternehmen priorisieren 2026 KI-Investitionen in Cybersecurity (35 Prozent), Automatisierung (29 Prozent), Datenanalyse (25 Prozent) und KI-gestützte Entscheidungsfindung (23 Prozent) – Kundenerfahrung folgt mit 20 Prozent auf Platz fünf
  • C-Level priorisiert Cybersecurity (48 Prozent) deutlich stärker als Middle Management (31 Prozent) – unterschiedliche Perspektiven, die zusammengeführt werden müssen
  • Der deutsche AI-Pulse-Index sinkt im Dezember auf 63 Punkte (Vormonate: 67–68 Punkte) Das Vereinigte Königreich bleibt mit über 70 Punkten stabil, Frankreich erreicht 64 Punkte

Zur AI-Pulse-Studie

Die „Expleo AI Pulse”-Umfrage wird seit August 2024 jeden Monat in Deutschland, Großbritannien und Frankreich durchgeführt und liefert repräsentative Stimmungsbilder zum Einsatz Künstlicher Intelligenz in Unternehmen. Die aktuelle Ausgabe basiert auf der fünften Erhebungswelle (Feldphase: Dezember 2024). Pro Land werden 200 Führungskräfte befragt, insgesamt 600 pro Monat. Die Teilnehmenden stammen aus Branchen wie IT, Finanzdienstleistungen, Versicherungen, Handel, Ingenieurwesen sowie Transport und Logistik. Die Erhebung erfolgt durch die Insights-Agentur Opinium im Auftrag von Expleo. Umfangreiche Datensätze und Detailinformationen sind auf Anfrage erhältlich.

Ansprechpartner für Medien

Anna Limbach und Martina Kreutz
E-Mail: Communications.Germany@expleogroup.com